| Regionales Zentren- und Einzelhandelskonzept, Fortführung IMAGE | ||
Baustein des INTRA-Schlüsselprojekts "Ortskerne und Zentren stärken" |
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Für die Attraktivität von Städten und Gemeinden sind lebendige Ortskerne und Zentren von großer Bedeutung. Sie übernehmen vielfältige Funktionen für das gemeindliche Zusammenleben: Sie sind Orte des Wohnens, Arbeitens und Einkaufens, Treffpunkt und Marktplatz. Die Bedeutung und Anziehungskraft der Ortskerne und Zentren wird ganz entscheidend durch die Qualität des dort ansässigen Einzelhandels bestimmt. In der Region Bremen besteht kaum noch Ansiedlungsspielraum für den Einzelhandel. Jede Neuansiedlung hat eine Umverteilung von Kaufkraft und damit eventuell die Schließung von Betrieben an anderer Stelle zur Folge. Investoren und Betreiber denken, handeln und wirtschaften regional: Städte und Gemeinden können sich daher am Besten gemeinsam für eine flächendeckende Versorgung und für attraktive und lebendige Ortskerne einsetzen. Die eigenständige Stadt- und Gemeindeentwicklung soll dadurch nicht ersetzt sondern durch die regionale Vereinbarung gestärkt werden. Die Städte und Gemeinden im Kommunalverbund haben sich daher verabredet: Sie wollen mit dem Regionalen Zentren- und Einzelhandelskonzept den Einzelhandel in den Innenstädten und Ortskernen erhalten und weiterentwickeln. Gleichzeitig soll auch in den ländlichen Gebieten die Grundversorgung der dort lebenden Menschen sichergestellt werden. Die "Spielregeln" dafür sollen im Regionalen Zentren- und Einzelhandelskonzept verabredet und verbindlich beschlossen werden. Jede Stadt, jede Gemeinde will sich auf ihren Nachbarn verlassen können - und selbst ein verlässlicher Partner sein. Jede Stadt und Gemeinde möchte ein funktionsfähiges Zentrum und eine sichere Versorgung für ihre Bürgerinnen und Bürger bieten können. |
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| Inhalte Das Zentren- und Einzelhandelskonzept soll einerseits durch die Definition der zentralen Standortbereiche den Kommunen Spielräume für die weitere Entwicklung ihrer Zentren bieten. Andererseits soll es durch aktive Steuerung regional unverträgliche Entwicklungen an nicht integrierten Standorten verhindern. Das bisher zur regionalen Abstimmung angewandte IMAGE-Moderationsverfahren wird im Rahmen des Regionalen Zentren- und Einzelhandelskonzeptes weiterentwickelt und an die neuen Bedingungen angepasst. |
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Projektstand und weiteres Verfahren Im Herbst soll das eigentliche Regionale Zentren- und Einzelhandelskonzept auf Grundlage der fachlichen Stellungnahmen im Entwurf zur politischen Beratung vorliegen. Ferner wird der Kommunalverbund einen Entwurf für die verbindliche Vereinbarung der Inhalte und für die Umsetzung erstellen. Auf Grundlage der Ergebnisse der politischen Beratung soll das Regionale Zentren- und Einzelhandelskonzept durch alle Stadt- und Gemeinderäte beschlossen und unterzeichnet werden. Anschließend beginnt die Umsetzung. |
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| Planungsprozess Die Akteure werden frühzeitig und regelmäßig in Form von Ortsterminen, Fachtagen und Workshops sowie durch eine projektbegleitende Steuerungsgruppe in die Projektbearbeitung eingebunden |
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| Gefördert durch: |
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RENET Das Regionale Zentren- und Einzelhandelskonzept wurde mit Mitteln aus dem Interreg-Projekt RENET Einzelhandelsentwicklung – Das Kompetenznetzwerk im Ostseeraum finanziert. Das Kompetenznetzwerk Einzelhandel für räumlich ausgewogene Handelsstrukturen im Ostseeraum dient dem transnationalen Austausch über Erfahrungen und "Gute Beispiele" bei der Steuerung von Standortentscheidungen und somit zur räumlichen Ausprägung und Verortung des Einzelhandels. Dabei geht es um Kooperation und Vernetzung relevanter Akteure für innovative Planungs- und Kommunikationsansätze |
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| Flyer deutsch | ||||
| Flyer englisch | ||||