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 Verkehrsregion Nordwest 
 
 
 

Verkehr macht weder an kommunalen noch an Ländergrenzen halt. Die Auswirkungen großer Verkehrs- und Infrastruktumaßnahmen tragen die Städte und Gemeinden vor Ort. Der Kommunalverbund trägt zum Informationstransfer bis auf die Gemeindeebene bei, führt Veranstaltungen zu den Auswirkungen regionaler Verkehrsprojekte durch und organisiert den grenzübergreifenden Fachaustausch zu Fragen des Straßen-und Schienenverkehrs. Aktuelle Themen und Projekte sind:

  • Verkehrsregion Nordwest
    Frühzeitige Information sowie zur regionalen Willensbildung und Prioritätensetzung der regionalen Verkehrsinfrastruktur


  • Fachtag 'Verkehr im Nordwesten' mit großer Resonanz
    Dokumentation erschienen


  • Verkehrsforum Nordwest
    Austausch und Information zur regionalen Verkehrsentwicklung


  • RASCH - Ran an die Schiene
    Regionale Abstimmung bei der Schienen- und Siedlungsentwicklung
  • siehe unter: Themen und Projekte/Interkommuale Siedlungsplanung/ RASCH
 
 
 
  Verkehrsregion Nordwest
Frühzeitige Information sowie zur regionalen Willensbildung und Prioritätensetzung der regionalen Verkehrsinfrastruktur
 
 
   
 
 

Mehrere aktuell in Planung oder bereits in der Umsetzung befindliche große Verkehrs- bzw. Infrastrukturvorhaben wie Wesertunnel Dedesdorf, Küstenautobahn, A 281/Weserquerung, JadeWeserPort werden die zukünftige Verkehrslage im Nordwesten verändern. Ihre verkehrlichen Wirkungen im Hinblick auf eine verbesserte Erreichbarkeit des Nordwestens sind erst in der Gesamtschau mit allen Konsequenzen greifbar. Auch auf der Schiene ist beim Personenverkehr mit neuen Anbietern (NordWestBahn, OHE) und der laufenden Ausschreibung der Strecke Bremen-Oldenburg/Nordenham Bewegung zu verzeichnen. Mit dem Konzept der Regio-S-Bahn ist ein einheitlicher Standard und verbesserte Qualität im regionalen Nahverkehr auch unter Einbeziehung des Fernverkehrs (Stw.: InterRegio-Ersatz) vorgesehen.

Die genauen Auswirkungen dieser und der anderen Verkehrsprojekte und Infrastruktur-Großvorhaben auf Verkehrsbelastungen im untergeordneten Straßennetz, auf lokale Siedlungsstrukturen und die regionale Standortgunst sind derzeit allerfalls für Fachleute erkennbar - nicht aber für die regionale und örtliche Planung und Politik. Der Kommunalverbund Niedersachsen/Bremen setzt sich daher dafür ein, frühzeitig und regelmäßig zu einem einheitlichen Informationsstand zur regionalen Verkehrsentwicklung gerade in den Kommunen zu gelangen und wichtige verkehrliche Entwickungen den betroffenen Kommunen vorzustellen und mit Ihnen zu diskutieren. Erst auf dieser Basis kann der Nordwesten (incl. Bremen) mit seinen verschiedenen politischen Organisationen zu einer gemeinsamen Bewertung der Wirkungen gelangen und daraus in der Region abgestimmte und einheitliche Forderungen gegenüber den Ländern und dem Bund ableiten (Stichwort: Bundesverkehrswegeplan 2010).

 
 
  Fachtag 'Verkehr im Nordwesten' mit großer Resonanz
Dokumentation erschienen
 
     
 
 

Der am 19.11.02 in Oldenburg gemeinsam vom Kommunalverbund Niedersachsen/Bremen und der Stadt Oldenburg mit Unterstützung der Bezirksregierung Weser-Ems sowie der Regionalen Arbeitsgemeinschaft Bremen/ Niedersachsen (RAG) durchgeführte Fachtag "Verkehr im Nordwesten" ist auf große Resonanz gestoßen. Rund 160 Teilnehmer aus Politik, Verwaltung und regionalen Institutionen diskutierten im Oldenburger PFL die verkehrliche Erreichbarkeit des Nordwestens und vertieften in drei parallen Workshops einzelne thematische Aspekte.

Die Auswirkungen der großen Verkehrs- und Infrastrukturvorhaben wie JadeWeserPort, Weserquerungen Dedesdorf und A 281 sowie Regio-S-Bahn auf die zukünftige Verkehrslage im Nordwesten wurden in einer Gesamtschau ebenso angesprochen wie die damit verbundenen räumlichen Wirkungen. Die erforderliche Anpassung ergänzender Infrastruktur (Bsp.: Schienenausbau, Lärmschutz etc.) wurde ebenso diskutiert wie erste Hinweise zu Veränderungen der regionalen Standortgunst als Folge der neuen Verkehrsangebote. Frau Ministerin Dr. Korre wies auf die Chancen für den Nordwesten durch den JadeWeserPort für den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur hin. Das von ihr über die Bezirksregierung Weser-Ems eingeholte regionale Votum greift die Wüsche der Region bei der Anmeldung zum Bundesverkehrswegeplan des Bundes auf.

Die Initiative des Kommunalverbundes zur konzentrierten Informationsvermittlung und Bündelung zu wichtigen Verkehrsgroßprojekten im Nordwestraum ist augenscheinlich zum richtigen Zeitpunkt erfolgt. Auf dem Fachtag wurde mehrfach die Notwendigkeit eines weiteren und dauerhaften Austausches zum Thema der regionalen Verkehrsentwicklung im Nordwesten angesprochen. Herr Bürgermeister Sprung hat in seinem Schlusswort deutlich gemacht, dass der Kommunalverbund hier weiter die Initiative ergreifen wird.

Die Dokumentation des Fachtages liegt vor und kann über die Geschäftsstelle zum Preis von 6,44 EUR (incl. Versand) bezogen werden.
 
 
 
 Dokumentation zum Fachtag als PDF  
 
   
 
  Fachtag ‚Verkehr im Nordwesten'
Quelle : Abschrift Hörfunkbericht vom 19. 11. 02
NDR 1 - Regional 17:00h Annette Laug

Der Verkehrsfluss in der gesamten Region von Bremen bis Emden verändert sich. ‚Städte und Gemeinden müssen jetzt Einigkeit demonstrieren', betonte daher Oldenburgs Oberbürgermeister Schütz auf dem Fachtag ‚Verkehr' in Oldenburg: "Das ist der Kern unserer Veranstaltung, dass wir gemeinsam begreifen, wie stark der Nordwesten auf verkehrliche Erschließung angewiesen ist, und das wir das auch gemeinsam durchsetzen gegenüber den Geldgebern: dem Bund und dem Land."

Niedersachsens Wirtschaftsministerin Susanne Knorre - heute die Hauptrednerin - findet, dass der Nordwesten das schon ganz gut macht mit den gemeinsamen Forderungen: "Der Nordwesten ist - glaub ich - gerade was Verkehrsfragen anbelangt, hervorragend positioniert. Wir unterstützen das aus Hannover ja auch sehr. Wir haben beispielsweise für den Bundesverkehrswegeplan, der angemeldet werden muss, gesagt: ‚Ihr müsst sagen, was sind eure wichtigsten Projekte' ".‚Da gibt es eigentlich nicht viel zu überlegen', sagt Schütz: "Ich glaube, es gibt überhaupt keinen Streit, das wir eine Küstenautobahn brauchen, die anbindet: den Wesertunnel an die Autobahn "Oldenburg-Wilhelmshaven" und dann auch an die Autobahn "Emden-Ruhrgebiet".

 
 
  Verkehrsforum Nordwest
Austausch und Information zur regionalen Verkehrsentwicklung
 
   
 
 

Auf dem Fachtag "Verkehr im Nordwesten" ist deutlich geworden, daß die Verkehrsentwicklung alle betrifft - EU, Bund, Länder und Kommunen. Wenn das Thema ‚Verkehr im Nordwesten' alle betrifft und Teil des laufenden Veränderungs-und Entwicklungsprozesses unserer Region ist, dann muss der Nordwesten geeignete Formen finden, die berechtigten Interessen immer dort, wo es erforderlich ist, frühzeitig abzustimmen, zu bündeln und mit dem Gewicht der ganzen Region in die Gremien von Bund und Ländern einzubringen. Daher muss es darum gehen, sich als Region besser zu organisieren und verbindlicher zusammen zu arbeiten. Die Grundlage dafür ist aber die interne Verständigung in der Region über Ziele, die man erreichen will, Maßnahmen, mit denen man diesen Zielen näher kommen will sowie über räumliche und zeitliche Prioritäten.

Deshalb hat der Kommunalverbund mit den übrigen regionalen Institutionen zur Weiter-führung der Aktivitäten in diesem Themenfeld die Initiative ergriffen. Unter dem Stichwort "Verkehrsforum Nordwest" soll der weitere Prozess des Austausches, der Abstimmung und der gegenseitigen Information organisiert werden; insbesondere der Dialog mit den Städten und Gemeinden vor Ort. Dafür ist zum einen eine Fortführung der Informationsarbeit erforderlich. Zum anderen ist es dringend erforderlich, beim Thema Verkehr mit einer regionalen Stimme zu sprechen und diesen Prozess zu organisieren. Auf Vorschlag des Kommunalverbundes hat die Regionale Arbeitsgemeinschaft Bremen/Niedersachen (RAG) dieses Thema zu einem ihrer Leitprojekte im Handlungsrahmen 2003/2004 benannt.

Für den Herbst 2003 ist eine weitere Veranstaltung zur regionalen Verkehrsentwicklung mit dem Schwerpunkt "Bundesverkehrswegeplan" geplant (Federführung: Bezirksregierung Weser-Ems/Regionale Innovationsstrateie). Darüber hinaus informiert die Bezirksregierung, erstmalig im Juni 2003, über die verkehrlichen Auswirkungen des JadeWeserPorts. Auf Arbeitsebene ist die Einrichtung einer ständigen regionalen Arbeitsgruppe "Verkehr" mit Vertretern der niedersächsischen Kommunen im Nordwesten, des Landes Niedersachsen sowie Bremens vorgesehen.

 
 
 
 Handlungsrahmen 2003/2004 der RAG Bremen/Niedersachsen  
 
Weitere Links
 
 JadeWeserPort-Entwicklungsgesellschaft  
 Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen  
 Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen