Regionales Mobilitätskonzept: Radverkehr (RMK:R)
In der Region Bremen soll Radfahren sicher und attraktiv werden: Radverkehr soll als gleichberechtigte Verkehrsart einen Beitrag zu einer zukunftsfähigen und klimafreundlichen Mobilität leisten.
Das Netz
Das „Regionale Mobilitätskonzept: Radverkehr“ (RMK:R) bietet dazu ein regionsweites, länder- und baulastträgerübergreifendes Konzept für den Alltagsradverkehr. Das erarbeite RMK:R-Netz enthält gemeinsame Qualitäts- und Ausbaustandards und ist in sich hierarchisch gestuft:
- Strecken zwischen den Städten und Gemeinden werden als Radvorrangrouten (Strecken 1. Ordnung) eingestuft.
- Alternativ- und Ergänzungsrouten im Netz werden als Strecken 2. Ordnung (Grundstandard) entwickelt.
- Für die stärksten Verkehrsbeziehungen im Radverkehr sollen Radschnellverbindungen geschaffen werden.
Eine interaktive Ansicht des Netzes ist im Geoportal Region Bremen möglich.
© Kommunalverbund Niedersachsen/Bremen e.V.
Die Maßnahmen
Zur Förderung des regionalen Alltagsradverkehrs werden im RMK:R Maßnahmenbereiche definiert. Dazu gehören Maßnahmen…
…im Netz (Strecken, Knotenpunkte, Standards)
…für den ruhenden Verkehr
…für den Umstieg auf Bus und Bahn und zur Vergrößerung der Reichweite
…für die Kommunikation
…für die Wegweisung
Die Umsetzung
Die konzeptionelle Grundlage für einen sicheren und attraktiven Radverkehr in der Region liegt mit dem RMK:R vor und wurde in der Mitgliederversammlung im Dezember 2020 politisch beschlossen.
Im nächsten Schritt des Umsetzungsprozesses werden durch den Kommunalverbund die „Regionale Machbarkeitsstudie RM20“ und die „Regionale Machbarkeitsstudie RMS21“ zur Vorbereitung der Planungs- und Bauphasen durchgeführt.
Ergänzend liegt ein Kommunikationskonzept zum regionalen Radnetz vor. Durch die schrittweise Umsetzung sollen die Alltagsrouten nach und nach im Straßenraum und in den Medien sichtbar werden. Das Kommunikationskonzept wurde in der Mitgliederversammlung im Dezember 2023 politisch beschlossen.
Titel des Projekts: Regionales Mobilitätskonzept: Radverkehr "RMK:R"
Laufzeit des Bewilligungszeitraums des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (via Projektträger Jülich): 1.4.2017-30.09.2018
beteiligte Partner: Zweckverband Verkehrsverbund Bremen/Niedersachen (ZVBN), Stadt Oldenburg (Teilabschnitt), Landkreis Verden (Teilabschnitt)
Förderkennzeichen: 03K03696
Link zum Projektträger Jülich (PTJ): www.ptj.de
Nationale Klimaschutzinitiative
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.
Gefördert durch
Ansprechpartner/in
| Lennart Kersting | |
| Telefon: 04221 98124-25 E-Mail: kersting@kommunalverbund.de | |
Dokumente
Links
- RMK: R Erläuterungsbericht - Anlagenband 1_Pläne
- RMK:R Erläuterungsbericht - Anlagenband 2_Datenblätter_Freie Hansestadt Bremen
- RMK:R Erläuterungsbericht - Anlagenband 2_Datenblätter_Kreisfreie Stadt Delmenhorst
- RMK:R Erläuterungsbericht - Anlagenband 2_Datenblätter_LK Diepholz
- RMK:R Erläuterungsbericht - Anlagenband 2_Datenblätter_LK Oldenburg
- RMK:R Erläuterungsbericht - Anlagenband 2_Datenblätter_LK Osterholz
- RMK:R Erläuterungsbericht - Anlagenband 2_Datenblätter_LK Verden
- RMK:R Erläuterungsbericht - Anlagenband 2_Datenblätter_LK Wesermarsch
- RMK: R Erläuterungsbericht - Anlagenband 3_Verknüpfung ÖPNV_Rad
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